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So schützt und pflegst du deine Ohren

Beim Tauchen werden deine Ohren besonders beansprucht und gefordert, und wenn du regelmäßig tauchst, kennst du vielleicht das unangenehme Gefühl von Ohrenschmerzen nach einem Tauchgang. Aber keine Sorge, mit der richtigen Pflege und ein paar hilfreichen Tipps kannst du deine Ohren sowohl vor, während als auch nach dem Tauchen optimal schützen.

Vorbereitung vor dem Tauchgang

Es ist ein weit verbreiteter Irrtum, dass Druckprobleme beim Tauchen häufig durch verschmutzte Ohren verursacht werden. Tatsächlich liegt das nur selten daran. Dennoch ist es wichtig, dass du deine Ohren regelmäßig professionell reinigen lässt. Feuchtigkeit und Nässe können die Haut im äußeren Gehörgang aufquellen lassen, was sie anfälliger für Infektionen macht. Daher solltest du darauf achten, deine Ohren gut zu pflegen.

Vermeide es, mit Gegenständen in deinen Ohren herumzuprobieren – also keine Wattestäbchen, Taschentücher oder andere Geräte. Diese können das Ohrenschmalz tief in den Gehörgang schieben und ihn verstopfen, was zu Problemen führen kann.

Empfehlung: Lass deine Ohren etwa zwei Wochen vor deinem Tauchurlaub von einem Hals-Nasen-Ohren-Arzt (HNO) überprüfen und reinigen. Das sorgt dafür, dass du während des Tauchens keine unangenehmen Überraschungen erlebst.

Schematische Darstellung des Ohrs – Bild von macrovector auf Freepik

Schutz während des Tauchens

Ein guter Tipp für jeden Taucher: Führe den Druckausgleich frühzeitig und so oft wie nötig durch, am besten bereits vor dem Abtauchen. Falls du oft mit Ohrentzündungen zu kämpfen hast, könnte eine spezielle Tauchmaske, die auch deine Ohren abdeckt, eine sinnvolle Investition sein. Achte darauf, die Maske richtig anzuwenden, damit sie optimal funktioniert.

Pflege nach dem Tauchgang

Nach dem Tauchen ist es wichtig, deine Ohren richtig zu trocknen und zu schützen. Wenn du im Süßwasser getaucht bist, reicht es oft aus, die Ohren mit einem Fön auf niedriger Stufe zu trocknen. Bei einem Tauchgang im Salzwasser kann sich jedoch Salz im Gehörgang ablagern, was die Haut austrocknet und sie anfällig macht. Spüle in diesem Fall deine Ohren vorsichtig mit sauberem Trinkwasser aus und trockne sie danach mit einem lauwarmen Fön.

Vielleicht hast du schon gehört, dass es hilfreich sein kann, Olivenöl zur Pflege der Ohren zu verwenden. Das stimmt, aber es ist wichtig, dass du steriles Olivenöl aus der Apotheke nutzt, um Infektionen zu vermeiden. Mit einer Pipette kannst du das Öl dosiert ins Ohr träufeln. Auch milde Öle wie Baby- oder Rosenöl sind dafür geeignet.

Achtung: Tropfen, die Alkohol oder Essig enthalten (wie beispielsweise die ehm’schen Tropfen), solltest du nur verwenden, wenn du sehr empfindliche Ohren hast, da diese Inhaltsstoffe die Haut im Ohr reizen können. Antibiotische Tropfen sind als Vorsorge ebenfalls nicht sinnvoll, da sie den natürlichen Schutzfilm im Ohr zerstören können.

Wenn sich trotzdem eine Entzündung entwickelt, können spezielle Augentropfen, die auch für Ohren geeignet sind, helfen. Bei einem leichten Barotrauma solltest du mindestens drei Tage Pause vom Tauchen einlegen. Um den Heilungsprozess zu unterstützen, kannst du Nasenspray verwenden, das die Schleimhäute abschwellen lässt und das Abfließen von Sekreten erleichtert.

Mit diesen einfachen Tipps kannst du deine Ohren gesund halten und unbeschwert in die Unterwasserwelt abtauchen!
Falls Du Probleme mit den Ohren hast, solltest Du das immer mit einem Facharzt abklären.

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